Editorial
Am Pulsschlag Gottes
Liebe Leserin, lieber Leser,
in dieser Ausgabe von AVEMARIA führen wir Sie auf eine Reise zum Zentrum unseres Glaubens, zum Herzen Gottes, sakramental gegenwärtig in der Heiligsten Eucharistie.
Wie immer ist diese Reise jedoch nicht rein theologisch-abstrakt, sondern lebensnah-ergreifend. Dr. Lukas Schwake nimmt uns mit auf seine persönliche Reise: von der Ablehnung der Eucharistie bis hin zu seiner ergreifenden Begegnung mit dem Herzen Gottes in ebendieser Eucharistie.
Christus sagte dem ungläubigen Volk: „Wenn ihr mir nicht glaubt, so glaubt wenigstens den Werken“ (Johannes 10,38). Heute scheint er uns dasselbe sagen zu wollen. ⇒ In einer Zeit des schwindenden Glaubens an seine Realpräsenz in der Heiligsten Eucharistie leuchten die eucharistischen Wunder heller denn je – sei es, weil sie erst in unserer Zeit geschahen, oder aber, weil sie durch die moderne Wissenschaft eindrücklicher denn je bestätigt werden konnten.
Die Torheit der Liebe – Motor der Kirche
Lebendige Zeugen des Herzens Gottes, das in der Heiligsten Eucharistie pulsiert, sind diejenigen, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, dieses verborgene Sakrament ebenso leise und verborgen anzubeten. ⇒ Dies ist entweder die größte Torheit – weil nur ein Stück Brot oder ein totes Symbol – oder die notwendigste und wichtigste Tätigkeit auf dieser Erde – da der uns liebende allmächtige Gott dort ist, jener, bei dem all unsere Probleme, Sorgen und Nöte wie Tau in der Sonne verschwinden.
Zeugnis von ebendiesem Dienst gibt uns Pater Florian Racine. Er erkannte als Priester, dass die Kirche nicht primär ein Strukturproblem hat oder neue Programme braucht, sondern sich wieder mehr auf ihr Haupt und ihre Quelle fokussieren muss, von der sie sich teilweise entfremdet hat.
Aus der Quelle schöpfen
Ebendiese Quelle war im Zentrum des ersten AVE-Tages in Einsiedeln: ein fruchtbarer Tag, der wunderschöne Eindrücke hinterließ – sowohl bei den gut 400 Teilnehmern als auch hier bei AVEMARIA.
Möge diese Ausgabe Ihre Seele wahrhaft nähren!
Mit einem herzlichen Ave Maria!
Ihr Benjamin Aepli
Redaktionsleiter
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